Online-Formulare und deren Gestaltung… Teil 1
Oder anderes gesagt, was darf ich machen und wo von sollte ich lieber die Finger lassen.
Auch bei diesen Beitrag handelt es sich um ein Thema, welches in meiner Prüfung vorkommt. Nur in welchem Umfang und Schwiegkeit ist noch unklar. Das wird sich dann auch erst am 1. Dez. in meiner Prüfung rausstellen. Tja, und mit irgendwem muss ich ja mein Wissen teilen.
Also los gehts …
Wenn ihr User zu dauerhaften Besuchern oder gar Kunden machen wollt, dann sollte euer Formular auch entsprechend gestaltet sein. Und einige andere Kriterien erfüllen.
In Vorbereitung auf meine Prüfung habe ich mich im Internet ein bisschen schlau gemacht und stell euch hier ein paar Fakten und Links zusammen.
Bei Dr. Web findet ihr z.B. moderne Lösungen für die Gestaltung von Formularen.
http://www.drweb.de/magazin/formulare-und-umfragen-moderne-losungen/
Aber vielleicht sollten wir erstmal klären was ein Formular überhaupt ausmacht? Ein Formular ist eine strukturierte Darstellung mit beschrifteten Feldern, in welche man etwas eintragen kann – also Informationen hinterlassen bzw. ändern kann.
An sich treffen wir Formulare auch überall an, sei es beim Schreiben eines Kommentars bei Blogbeiträgen oder Produkten, beim Buchen einer Reise im Internet. beim Bestellen von Büchern, Kleidung usw. oder bei der Kontaktaufnahme mit jemanden.
Aber worauf sollte man technischer Sicht sonst noch achten?
1. Testen
Formulare nicht nur clientseitig testen, soll heißen die Formulare sollten nicht nur mit JavaScript geschrieben werden. Wenn möglich sollte man sogar ganz darauf verzichten. Denn die Gefahr ist zu hoch, dass das Formular missbraucht werden kann. Dies gilt vor allem dann, wenn ihr mit dem Formular etwas verkaufen wollt.
Lieber sollte ihr auf serverseitig basierte Scripte zurückgreifen – z.B. PHP.
2. Lange Formulare meiden!
Kann durch unhandliche Formulare schnell seine Besucher vergraulen. Was aus Benutzersicht dazu führen kann, dass man sich mit dem Formular und der Seite nicht weiter beschäftigt. Dies kann dann zwangsläufig auch zum Verlust des Kunden führen.
Von daher sollte man gut durchdachte, gut gestaltetet und saubere Formulare niemals unterschätzen!
3. Welche Abfragen benötige ich wirklich?
Formulare sollten nur die nötigsten Sachen abfragen.
Bei längeren Formularen sollte darauf geachtet werden, dass sie strukturiert und überschaubar sind. Also baut das Formular so auf, dass die Abfragen inhaltlich zusammenpassen, d.h. frag nicht erst nach dem Namen und 10 Felder später nach dem Vornamen oder der Adresse. So etwas führt nur zu Verwirrungen.
Nutzt ruhig 2-3 Hintergrundfarben um Inhalte die zusammengehören farblich zu kennzeichnen und von anderen abzugrenzen. Aber treibt es bitte nicht zu bunt! Immerhin soll die Farbe ja nicht von der eigentlichen Eingabe ablenken.
4. Auf mehrseitige Formulare setzen
Noch besser ist es natürlich, wenn man lange Formulare versucht zu vermeiden, denn davon fühlt man sich schnell erschlagen. Was man u.a. von Umfragen kennt.
Stattdessen sollte man solche Formulare lieber auf mehrere Seiten aufteilen. Wichtig ist es hier, das der User immer weiß an welcher Stelle des Formulare er sich befindet, also wie viel hat er schon geschafft und was liegt noch vor ihm. Was auch hilfreich ist, wenn der User das ausfüllen des Formulars zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen kann.
5. Fehler vermeiden und deutlich hervorheben!
Das Abfragen von Fehlern und Falscheingaben ist auch ziemlich wichtig. Bei mehrseitigen Formularen bietet es sich deshalb an, die Abfragen nach jeder Seite zu überprüfen. So muss der User später nicht selber nach seinen Fehlern suchen.
Egal wie kurz oder lang euer Formular ist, die entstandenen Fehler sollten aufgelistet oder farblich gekennzeichnet werden. Das erspart dem User eine Menge ärger.
Passt auch darauf auf, dass durch einen Fehler nicht alle bisherigen Eingaben gelöscht werden und man wieder von vorne anfangen darf. Solche Formulare sind echt übel und verärgern einen wirklich.
6. Sinnhaftigkeit
Auch sind Reset-Buttons nur mit Vorsicht zu genießen. Überleg dir also genau, ob du ihn wirklich brauchst.
Gleiches gilt für die Verwendung von Drop-Down-Menüs, auch diese führen oftmals zu Problemen.
eMail-Addressen sollten zwar schon auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden, aber man sollte es mit der Genauigkeit vielleicht nicht übertreiben.
Quellen:
http://usability-now.com/usability/formulare-richtig-gestalten/
http://www.usability-interactive.com/blog/2009/02/07/interaktionsmoglichkeiten-der-website-nutzerfreundlich-gestalten/
Im zweiten Teil wird ein bisschen um die Gestaltung gehen und evlt auch um den Aufbau mit den verschiedenen Mitteln.
Übere weitere Informationen oder Links würde ich mich freuen.
P.S. Ich übernehme keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit des von mir geschriebenen Beitrages. Hierbei handelt es sich um eine Art Zusammenfassung in Hinsicht auf meine Abschlussprüfung.
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Abschluss-Prüfung steht vor der Tür…



Pascal sagt
am 23. Oktober 2009 @ 15:08
Ein guter Beitrag! Allerdings würde ich versuchen die zu beachtenden Faktoren etwas deutlicher hervorzuheben – vielleicht bold?
Ein sehr wichtiger Faktor ist meiner Meinung nach von Beginn an zu wissen welche Daten unbedingt erforderlich sind und welche optional angegeben werden können. Zu viele Pflichtfelder schrecken – wie du schon geschrieben hast – potentielle Kunden/Käufer/Interessenten ab.
Deshalb gilt meiner Meinung nach: Immer auch in die Lage des “Formular-Ausfüllers” versetzen um so eine gute Usability herstellen zu können.
Freu mich auf den zweiten Teil: Gestaltung
Kathi sagt
am 23. Oktober 2009 @ 20:19
@ Pascal:
Danke für den Hinweise. Ich hab den Absätzen jetzt kleine Teilüberschriften verpasst. Werde ich bei den nächsten Texten ein bisschen drauf achten.